Praxis für Naturheilkunde Ernährung und Bewegung
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SCHRÖPFTHERAPIE

Die Geschichte des Schröpfens

 

Die Ba Guan Fa (Schröpfkopf – Methode) ist eine alte Technik, die sich seit alters her in den verschiedenen Kulturen wiederfindet. Sie ist Teil der traditionell chinesischen und der indischen Ayurveda Medzin und galt als Behandlungsmethode der Ureinwohner Nord – und Südamerikas sowie Afrikas.


In alter Vorzeit hat man mit sehr einfachen Schröpfgefäßen gearbeitet, hierzu zählen u. a. Muscheln und Trinkgefäße. In China verwendete man bereits im 2. Jh. Rinderhörner zum Schröpfen.


Betrachten wir die Geschichte des Schröpfens anhand der Traditionen in China, stoßen wir auf ein Buch, das 280 n. Chr. In der Tang – Dynastie geschrieben wurde. Der chinesische Arzt Wang Tao schrieb im „Wai Ti Mi Yao“ über die Möglichkeit des Schröpfens. Bereits damals empfahl er, Bambusglocken auf die Haut aufzusetzen und damit Blut aus der Haut zu ziehen. Das Blut sollte Gift ableiten. Dieser Hinweis gilt als einer der wichtigsten Belege über die Anwendung des Schröpfens in der traditionellen chinesischen Medizin.


1765 schildert und kommentiert der Arzt Ben Cao Gang Mu Shi Yi (Chang Dynastie) in einem medizinischen Fachbuch ausführlich diese Ausleitungsmethode.



 

Der Vollständigkeit halber soll an dieser Stelle noch einige andere Quellen aus der Geschichte des Schröpfens angemerkt werden:


Das erste historisch belegbare Zeugnis für die ärztliche Verwendung des Schröpfens fand man auf einem Arztsiegel aus der Zeit um 3300 v. Chr. Im alten Griechenland gab es sogar einen Gott des Schröpfens, er hieß Telesphorus.


Hippokrates (griech. Arzt, 460-377 v. Chr. ) gab detaillierte Anweisungen zum Schröpfen und eine theoretische Begründung für dieses Verfahren hinaus. Bis kurz nach Christi Geburt wurden Schröpfköpfe an den Stellen des Körpers angesetzt, die auch erkrankt waren. Erst Galenos von Pergamon ( ein berühmter griech. Arzt, 129 – 201 n. Chr. ) beschreibt das Schröpfen von Körperregionen, die weit entfernt von dem Krankheitsgeschehen liegen.


Ca. im 11. Jahrhundert n. Chr. gab es berühmte arabische Ärzteschulen, die wie ein Vertreter von ihnen, Abul Kasim (berühmt aus dem Roman „Der Medicus“ ) das Schröpfen als Therapie lehrten. Kurze Zeit später legte man dieses damals blutige Handwerk in die Hände der Bader und Baderchirurgen. Leider wurde von ihnen das Schröpfen ebenso wie der Aderlaß im Übermaß und als „Allheilmittel“ angewendet. Wie bei allem, was im Übermaß und ohne gerechtfertigte Indikation angewendet wird, blieben die Erfolge aus. So kam diese eigentlich gute Therapie allmählich in Verruf.
Paracelsus (1493 – 1541), auch Teophrastus Bombastus von Hohenheim genannt, war ein Arzt, der diese Heilmöglichkeit nutzte. Er setzte das Schröpfen ausgiebig ein, um seine Patienten nachhaltig und schnell zu helfen. Belege darüber findet man in seinen Schriften. Paracelcus beschrieb die Schröpfkopfbehandlung folgendermaßen:

 

„Wo die Natur einen Schmerz erzeugt hat, da hat sie schädliche Stoffe angehäuft. Ist die Natur nicht imstande, diese selbst auszuleeren, so muss der Arzt an dieser Stelle eine künstliche Öffnung machen, um ihr zu Hilfe zu eilen.“


Grundlage naturheilkundlicher Therapien ist die Entgiftung, Entschlackung und Entsäuerung des Körpers. Schröpfen ist die Basis der Entgiftung und führt zur Entlastung weil tiefe Schichten des Gewebes durchblutet und mobilisiert werden.

 

Wie man liest, wird Schröpfen schon seit langer Zeit angewendet und wie jede gute Therapie nimmt die Schröpftherapie wieder einen wichtigen Stellenwert in der ganzheitlichen Medizin ein.

 

In meiner Praxis arbeite ich mit einem modernen Schröpftherapiegerät und setze es ein bei:

  • Durchblutungsstörungen
  • Migräne
  • Tinnitus
  • Rheuma
  • Tennisarm
  • Lymphstau
  • Muskelverhärtungen
  • Rückenbeschwerden
  • Arthrosen
  • Schulter - Arm - Syndrom
  • Hexenschuss / Ileosakrale Gelenksblockierung
  • Cellulite

Zur Unterstützung bei:

  • Schuppenflechte
  • Neurodermitis
  • Akne

 

 

Aus rechtlichen Gründen möchte ich Sie allerdings darauf hinweisen, dass es sich bei der Schröpftherpie aber um eine wissenschaftlich nicht anerkannte Therapieform handelt, die nicht durch Studien belegt ist und sämtliche Angaben auf Einzelbeobachtungen von Therapeuten beruhen.

Praxis für Naturheilkunde

Monika Burghardt

Heilpraktikerin

Praxisanschrift:

Fischerstraße 12

38300 Wolfenbüttel

 

Telefon: 05331-88 53 33

FAX:      05331-88 53 35

E-Mail: em.burghardt@web.de

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Montag: 8.00 - 17.00 Uhr

Dienstag: 10.00 - 18.00 Uhr

Mittwoch: 8.00 - 17.00 Uhr

Donnerstag: 8.00 - 19.00 Uhr            

Freitag:8.00 - 11.00 Uhr

 

Weitere Termine auch nach Vereinbarung.

 

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