Praxis für Naturheilkunde Ernährung und Bewegung
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SCHÜSSLER MINERALSALZE

Was sind Mineralstoffe nach Dr. Schüßler?

Die Mineralstoffe nach Dr. Schüßler sind keine Mineralien im üblichen Sinne, wie sie in Lebensmitteln (z.B. Mineralwasser oder in Nahrungsergänzungsmitteln) enthalten sind.
Das Besondere an ihnen ist, dass die Mineralsalze homöopathisch potenziert sind.
Dadurch kommt es zu energetischen Veränderungen, die auch die Funktionen und Wirkungen der Mineralien beeinflussen.

Im Gegensatz zu der stofflichen Zufuhr, z.B. bei der Verwendung von Kochsalz in der Küche, erfolgt bei der Einnahme der Schüßler Salze eine feinstoffliche, sogenannte energetische Substitution.
Die aus Lebensmitteln vom Organismus aufgenommenen Mineralien dienen als Baustoffe und bilden die mineralische Grundlage für den Körperaufbau und die Stoffwechselprozesse der Zellen.

Die Mineralstoffe nach Schüßler können hingegen als Funktionsstoffe bezeichnet werden, die dabei helfen, die Baustoffe für die Zellen besser verwertbar zu machen. Die Aufbereitung (Potenzierung) der Mineralsalze führt dazu, dass die Mineralien bei der Einnahme bereits über die Mundschleimhaut ins Blut übertreten können und nicht erst vom Verdauungstrakt aufgeschlossen werden müssen. Sie sind somit auch schneller im Organismus verfügbar und entfalten ihre Wirkung als Funktionsmittel in der Zwischenzellflüssigkeit (Interstititium), an der Zellmembran und unmittelbar in der Zelle selbst und können Störungen des Gleichgewichts ausgleichen.


Bei dem Interstitium (Zwischenzellflüssigkeit) handelt es sich um eine feine Gewebeflüssigkeit, die jedes Organ durchzieht, die Zellen umschließt und in dem die Lymphgefäße und Nervenfasern enden. Die Beschaffenheit der Zwischenzellflüssigkeit ist für die Funktionsfähigkeit der Zellen, Organe und des Gesamtorganismus von entscheidender Bedeutung, da alle wesentlichen biochemischen Reize erst durch die Zwischenzellflüssigkeit müssen, bevor sie in die Zellen gelangen. Ihr kommt somit eine wichtige Rolle für die Regulations - und Kommunikationsprozesse zwischen den Zellen zugute.
So konnte bei vielen Krankheiten und Funktionsstörungen von Organen auch eine Störung im Stoffwechsel der Zwischenzellflüssigkeit nachgewiesen werden. Die gilt insbesondere für sehr komplexe Systeme, wie z. B. das Immunsystem.


Zudem sind bei den Schüßlersalzen jeweils ein basisches und ein saures Element miteinander verbunden. Durch diese Verbindung muss der Organismus diese Kombination nicht aus den Einzelsegmenten zusammenbauen.

 

Säurebildner

  • Schwefel
  • Chlor
  • Phosphor
  • Fluor

Basenbildner

  • Calcium
  • Eisen
  • Kalium
  • Natrium
  • Magnesium

 

Die Potenzierung wird wie in der Homöopathie durchgeführt. Als Träger wird Milchzucker eingesetzt. Das Potenzieren wird in Dezimalschritten durchgeführt; deshalb sind alle Mineralsalze nach dem Namen mit einem D und einer Zahl gekennzeichnet. Die Zahl gibt Auskunft darüber, wie viele Potenzierungsschritte vorgenommen wurden.


Für den ersten Potenzierungsschritt werden 9 Teile Milchzucker und 1 Teil von dem entsprechendem Mineralstoff genommen. Diese zehn Teile werden intensiv miteinander verrieben und das ergibt die D1. Für den nächsten Schritt werden wieder 9 Teile Milchzucker und 1 Teil der D1 Verreibung genommen und wieder verrieben = D2 usw..

Nach Dr. Schüßler werden die meisten Mineralstoffe in D6 eingenommen.
Die Ausnahme bilden:

  • Calcium fluoratum
  • Ferrum phosphoricum
  • Silicea

Diese werden in der 12. Dezimalpotenz verabreicht.

 

Wie entsteht ein Salzmangel?

 

Jede akute oder lang andauernde Belastung führt zu einer Störung des körpereigenen Mineralhaushaltes und somit zu einem Salzmangel. Damit sind nervliche, geistige, körperliche und berufliche Belastungen gemeint.

 

Gemeinsamkeiten mit der Homöopathie und Unterschiede

 

Die Gemeinsamkeiten zwischen der Biochemie nach Schüßler und der Homöopathie sind zunächst einmal das Bestreben, mit Hilfe von Arzneimitteln natürlichen Ursprungs die Gesundheit der Menschen zu fördern und Krankheiten ganzheitlich zu behandeln.


Auch die Herstellung der Arzneien durch homöopathische Potenzierung ist zwischen beiden Behandlungsformen im Grundsatz vergleichbar. Im homöopathischen Sinne handelt es sich bei den Potenzierungen in D6 und D12 um relativ niedrige Potenzstufen, die insbesondere für eine symptomorientierte Therapie eingesetzt werden, ab der D30 spricht man von Hochpotenzen, die kennt die Biochemie kennt.


Unterschiede zwischen der Homöopathie und der Biochemie bestehen schon im Grundsatz der Mittelwahl. Während bei der Behandlung mit Schüßlersalzen dem Patienten Funktionsmittel zugeführt werden, um einen durch fehlende Mineralstoffe bedingten energetischen (feinstofflichen) Mangel zu kompensieren, wird in der Homöopathie das Mittel nach dem Ähnlichkeitsprinzip gesucht. Das Ähnlichkeitsprinzip besagt, dass eine Arznei, die beim Gesunden bestimmte Symptome hervorruft, ähnliche Symptome oder Beschwerden beim Kranken heilen kann.


Mit den homöopathischen Arzneimitteln soll ein Reiz gesetzt werden, auf den der Organismus im Sinne einer Anregung der Selbstheilungskräfte reagiert.
In der Biochemie werden fehlende Funktionsmittel energetisch substituiert.

Das Anwendungsprinzip, nämlich Impuls (Homöopathie) versus Substitution (Biochemie) erklärt auch die unterschiedlichen Einnahmemengen:
In der Homöopathie werden je nach Indikation und Potenzstufe zwischen 5 Globuli bzw. Tabletten auf einige Monate verteilt gegeben bei höherer Potenzierung ab D30, bei niedrigen Potenzen 3 mal 5 Globuli pro Tag verordnet.


Demgegenüber werden in der Biochemie nach Dr. Schüßler bei chronischen Krankheiten von einem Mineralstoff 5 - 10 Tabletten täglich eingenommen, in akuten Fällen können es aber auch bis zu 20 Tabletten pro Stunde sein.

 

Meine Buchempfehlungen zu diesem Thema

  • Lebensquell Schüßlersalze: Die 12 bewährten Selbstheilungsmittel (Taschenbuch) von Monika Helmke Hausen
  • Gesund und schlank mit Schüßler - Salzen von Vistara H. Haiduk
  • Gesund durch Schüßler - Salze von Vistara H. Haiduk
  • Mineralstoffe nach Dr. Schüßler von R. Kellenberger und F. Kopsche

Praxis für Naturheilkunde

Monika Burghardt

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