Praxis für Naturheilkunde Ernährung und Bewegung
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KLASSISCHE HOMÖOPATHIE

Die Kraft der kleinen Globuli verdanken wir einem Arzt, der am 10. April 1755 in Meißen geboren wurde:

Samuel Hahnemann (1755 – 1843)

Aus dem Ansatz heraus „Ähnliches mit Ähnlichem“ zu heilen, entwickelte Hahnemann ein eigenständiges System von Diagnose und Therapie, das von einer Wechselwirkung zwischen Persönlichkeit, Erkrankung und Arznei ausgeht.

 

Das Ähnlichkeitsgesetz

 

Homöopathie richtet sich nach einem ganz klaren Ordnungsprinzip:
„Ähnliches wird mit Ähnlichem geheilt“. Das heißt, eine Krankheit wird mit einem Mittel behandelt, das, wenn es von einem gesunden Menschen in der Urtinktur, also unverdünnt, eingenommen werden würde, ein ähnliches Beschwerdebild bei diesem auslösen kann. Hierzu ein Beispiel:

Wenn jemand zu viele Tollkirschen isst, bekommt er zunächst erweiterte Pupillen, brennende Hitze am gesamten Körper und Kopf, gleichzeitig aber eiskalte Hände und Füße, zuerst wird die Haut trocken-heiß, später dampft sie vor Schweiß, der Mund ist zwar ausgetrocknet, aber trotzdem es ist kein Durst vorhanden.
Wenn ein Kind plötzlich mit den oben beschriebenen Symptomen Fieber bekommt, wird ihm vermutlich die homöopathisch verabreichte Tollkirsche, „Belladonna“ zur raschen Genesung bringen.
In der Klassischen Homöopathie wird nur ein Mittel auf einmal gegeben und nicht verschiedene Mittel zusammen.
Oben aufgeführtes Beispiel man nun aber auch deutlich, dass es nicht das homöopathische Mittel gegen Schlafstörungen, gegen Blähungen oder Hautauschlag gibt, sondern das die Suche nach dem Mittel auf individuellen Symptomen basiert.

 

Wie wirkt Homöopathie?

 

Die Homöopathie ist darauf bedacht, kranke Menschen zu behandeln und nicht Krankheiten. Krankheit ist als das Produkt einer Verstimmung der Lebenskraft, der Dynamis, anzusehen. Die Lebenskraft ist eine lebendige, dynamische Funktion, die für sämtliche Stoffwechselvorgänge nötig ist und das Bindeglied zwischen Seele und Körper darstellt.
In der Homöopathie ist die Krankheit nicht die Folge von Erregern, sondern in erster Linie eine Störung der Lebenskraft, die die Ausbreitung von Erregern begünstigt.
Die Heilung beruht darauf, dass die homöopathische Arznei mit ihrer Information eine Reaktion erzeugt, die auch als Kunstkrankheit bezeichnet wird, die nun den Organismus auf einer der zu heilenden Erkrankung ähnlichen Impuls reagiert.

 

Die Causa

 

Mit Causa als Ursache ist ein auslösender Faktor gemeint. Dieser muss im Allgemeinen auf eine konstitutionell bedingte Empfänglichkeit treffen. Causa bedeutet genau genommen auslösendes Agens und wird von Klienten mit „ seit …. habe ich …“ beschrieben. In der Praxis ist dies oft übereinstimmend mit „Modalitäten“.
So hat ein Schnupfen nach einem Wetterumschwung letzte Woche begonnen. Das bedeutet, der Wetterumschwung letzte Woche ist Schuld an dem Schnupfen (Causa) kann aber auch zugleich die Wetterfühligkeit auf eine Modalität sein, was der Konstitution des Betroffenen angeht.

 

Homöopathische Einzelmittel

 

In der Klassischen Homöopathie werden ausschließlich potenzierte Einzelmittel verabreicht. Hahnemann kam zu der Auffassung, dass jede Substanz, die als Arzneimittel verwendet werden kann, auch giftig wirken kann, wenn die Menge zu groß war. Dies übertrug er später auch auf die homöopathischen Mittel. Um das zu verhindern, werden homöopathische Arzneien verdünnt und verschüttelt, um einen höheren Heilungsprozess zu erreichen.
Durch die verschiedenen Potenzierungsgrade können unterschiedliche Ebenen einer Erkrankung angesprochen werden. Es wird zwischen der körperlichen, der mentalen und der emotionalen Ebene unterschieden. All diese Ebenen lassen sich, entsprechend der Potenzierung, ganz gezielt beeinflussen.

 

Heilreaktionen

 

Eine sogenannte Erstreaktion im Sinne einer Heilreaktion kann nach Mitteleinnahme erfolgen und ist als positiv zu bewerten. Eine kurzfristige Verschlimmerung nach Arzneimittelgabe kann bei einer chronischen Behandlung erfolgen und ist Zeichen einer Heilreaktion zu bewerten; die wohl bedachte Arznei fängt an zu wirken.

 

Was ist bei einer homöopathischen Behandlung zu beachten?

 

Manche Stoffe können die Wirkung homöopathischer Arzneien beeinträchtigen. Dazu zählen unter anderem Kaffee, Pfefferminze, ätherische Öle wie Kampfer, Eukalyptus, Wein , Schwarztee und andere Genussstoffe. Ferner sollten homöopathische Mittel nicht zeitgleich zu den Mahlzeiten eingenommen werden.

 

Behandlungsablauf

 

Eine ausführliche homöopathische Anamnese (Erstbefragung) dauert in der Regel ein bis zwei Stunden. Falls es sich um eine Akuterkrankung handeln sollte, dann dauert es wesentlich kürzer. Nach der Anamnese erfolgt eine sorgfältige Ausarbeitung, um die passende Arznei für Sie zu finden. Das nennt man in der homöopathischen Fachsprache „Repertorisation“. Desweiteren folgt ein Vergleich in der Materia Medica, das sind spezielle homöopathische Arzneimittelbücher. Nach spätestens 1 Woche werde ich Ihnen das Mittel hier in der Praxis verabreichen bzw. rezeptieren.
Nach wenigen Tagen bis Wochen erfolgt per Telefon eine Rückmeldung auf die Arznei. Danach verlängern sich die Abstände der Folgetermine, das ist individuell sehr unterschiedlich.

 

Aus rechtlichen Gründen möchte ich Sie allerdings darauf hinweisen, dass es sich bei der Homöopathie aber um eine wissenschaftlich nicht anerkannte Therapieform handelt, die nicht durch Studien belegt ist und sämtliche Angaben auf Einzelbeobachtungen von Therapeuten beruhen.

Praxis für Naturheilkunde

Monika Burghardt

Heilpraktikerin

Praxisanschrift:

Fischerstraße 12

38300 Wolfenbüttel

 

Telefon: 05331-88 53 33

FAX:      05331-88 53 35

E-Mail: em.burghardt@web.de

Sprechzeiten:

Montag: 8.00 - 17.00 Uhr

Dienstag: 10.00 - 18.00 Uhr

Mittwoch: 8.00 - 17.00 Uhr

Donnerstag: 8.00 - 19.00 Uhr            

Freitag:8.00 - 11.00 Uhr

 

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